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Das historische Freilichtfestspiel "Trenck der Pandur vor Waldmünchen" wird seit jeher von Fanfarenbläsern und dem Herold eröffnet und begleitet. In den Anfangsjahren gab es immer wieder Probleme mit der Qualität der Fanfarenbläser. Durch die Gründung des TV-Musikzuges (TV-Musikkapelle) konnten vorübergehend genügend gute Bläser zur Verfügung gestellt werden, aber nachdem sich der TV-Musikzug von der Fanfare wegentwickelte, entstand wieder ein Engpass an guten Bläsern.
Anfang der 1970-er Jahre bildete sich eine Gruppe von 6 - 8 Bläsern, die intensiver während des gesamten Jahres probten, um bei verschiedenen Einsätzen mehrstimmig Signale blasen zu können. Diese bildeten den Grundstein für den späteren Trenckfanfarenzug.
Max Schneider aus dieser Bläsergruppe
informierte im Laufe des Jahres 1981 den Ausschuss des Trenckvereins
von seiner Idee zur Gründung eines "Fanfarenzugs" aus Bläsern und
Trommlern. Dieser Fanfarenzug sollte die Trenckfestspiele musikalisch
unterstützen und als Werbeträger für den Trenckverein und die Stadt
Waldmünchen auftreten. Es war nicht vorgesehen, jedes Wochenende Umzüge
oder ähnliches zu spielen. Vielmehr sollten ausgesuchte Einsätze
absolviert werden, um die Musiker nicht allzu sehr zu strapazieren, da
diese mehrheitlich auch noch beim Trenckfestspiel aktiv waren. Diese
Regel gilt auch heute noch für den Trenckfanfarenzug.
Durch
die finanzielle Unterstützung der
"Pandurenlagerer" wurden 1981 die ersten Landsknechtstrommeln
angeschafft und die Ausbildung der Trommler durch Herrn Erhard Mühle
begonnen. Die Ausbildung der Fanfaren erfolgte weiterhin durch Max
Schneider.
Nach intensiven Proben ab Herbst 1981
konnte der Trenckfanfarenzug im Frühsommer 1982 den ersten öffentlichen
Einsatz im Rahmen der Landkreisolympiade in Waldmünchen mit 5 Trommlern
und 8
Fanfarenbläsern absolvieren.
Im Jahre 1985 begann die Ausbildung an den Querflöten, 1986 wurden Lyras und 1 Kesselpauke aufgenommen. Der Klangkörper des Trenckfanfarenzuges setzt sich seither aus Fanfaren, Trommeln, Querflöten, Lyras und Kesselpauke zusammen.
1991 wurde der Trenckfanfarenzug zu einer eigenständigen Vereinsunterabteilung des Vereins der Trenckfestspiele Waldmünchen e.V. mit interner Vereinsordnung und Vorstandschaft.
2007 feierte der Trenckfanfarenzug mit
dem 1. Weinfest am Festspielplatz sein 25-jähriges Bestehen.
Die Heroldsbläser bildeten einst die
Keimzelle des Trenckfanfarenzugs. Heute sind sie ein Teil des
Fanfarenzugs und spielen zusätzlich bei feierlichen Anlässen der
Trenckfestspiele und der Stadt Waldmünchen.
Sie eröffnen
Veranstaltungen wie den Christkindlmarkt, die Messe oder das
Trenckkranzl, umrahmen Empfänge und bestreiten gemeinsam mit dem
Trenckpaar oder anderen Gruppen des Trenckvereins Werbeauftritte.
Beim Trenckfestspiel sind die Bläser
mit dem
Herold ein fester Bestandteil des Spielablaufs und begleiten die
Zuschauer durch das Festspiel.
1982 – 1991: Max Schneider musikalischer Leiter und alleinige Spitze des Fanfarenzugs.
1991:
Umstrukturierung des
Trenckfanfarenzugs zu einer "regulären" Unterabteilung des
Trenckvereins mit eigener Vorstandschaft und Satzung.
1. Vorstand:
1991 - 1995: Max Schneider
1995 - 2000: Alois Frank
2000 - 2007: Markus Biebl
2007 - jetzt: Elke Tweedale
1991 - 2007: Heinrich Althammer
2007 - jetzt: Siegfried
Hutterer
Kassier:
1991 - 1995: Reinhold
Graßl
1995 - 1998: Thomas
Gruber
1998 - 2001:
Astrid
Urban
2001 - 2007: Alois
Frank
2007 - jetzt:
Heinrich
Althammer
Schriftführer: 1991 - 1995: Anton Weidner 1995 - 1998: Monika
Plötz 1998 - 2003: Matthias
Betz 2003 - 2006: Elke
Tweedale 2006 - 2007: Matthias
Betz 2007 -
jetzt:
Peter Fellner 1991 - 2004: Max
Schneider 2004 - 2007:
Martin
Plötz
Musikalische Leitung:
Marschzugführer: bis 1998:
Heinrich Althammer 1999 - 2001: Peter Fellner 2002 - 2006: Barbara
Plötz
2007 - jetzt:
Peter
Fellner